Eigenes Rechenzentrum in 10 Schritten

Produktspezifikationen

  • EPS plant und installiert Ihr eigenes Data Center
  • in 10 Schritten zum eigenen Rechenzentrum
  • wertvolle Tipps für Ihren eigenen Serverraum
  • von der Planung bis hin zur Installation
  • auf was Sie keinesfalls vergessen sollten im Rechenzentrum
  • eigenes RZ oder In-Housing?
  • Modernisierung des bestehenden RZ oder komplett neuer Serverraum

Produktbeschreibung

10 Schritte zum eigenen Rechenzentrum

Durch die Zunahme digitaler Geschäftsprozesse wird es für Unternehmen immer notwendiger, ein entsprechend leistungsfähiges IT-System zu besitzen. Jedoch stellt eine derartige Investition eine große organisatorische Herausforderung und einen hohen Kostenfaktor dar. Aus diesem Grund sollten bereits bei der Planung eines Serverraums Rahmenbedingungen festgelegt werden, die Administrations- und Wartungsaufwand minimieren und gleichzeitig hohe Verfügbarkeit und Sicherheit gewährleisten. Unsere 10 Schritte, die Sie für einen eigenen Serverraum-Bau beachten sollten, sollen Ihnen hilfreiche Tipps für Ihr eigenes Serverraum-Projekt liefern.

Als langjähriger Anbieter von energieeffizienten und hochverfügbaren Rechenzentrumslösungen und gesamten IT-Infrastrukturen, wollen wir Ihnen hier einen 10-Schritte-Überblick über ein Serverraum-Projekt geben. Vergessen Sie auch nicht, dass sich eine Modernisieriung im DataCenter, z.B. von bestehenden USV Anlagen oder Klimageräten, oftmals auch mehr für Ihr Unternehmen rechnen kann als einen eigenen Serverraum zu bauen. Diese Entscheidung ist individuell zu treffen und muss die Ziele sowie Gesamtsituation des Unternehmens betrachten.  Die nachfolgende Serverraum Checkliste von uns liefert Ihnen die wichtigsten Anhaltspunkte, die Sie bei der Einrichtung Ihres eigenen Serverraums beachten sollten.

1. Know-how und Verwendungszweck ermitteln

Bevor überhaupt mit der Planung eines Serverraums begonnen werden kann, muss abgeschätzt werden, ob ein Unternehmen überhaupt in der Lage ist, die Anforderungen für das neue Serversystem richtig einzuschätzen und es anschließend zu erhalten. Ist dies nicht der Fall sollte der Aspekt bereits bei der Angebotssuche in Betracht gezogen werden. Ein Anbieter, der eine große Bandbreite an Serviceleistungen bietet, ist hier die bessere Wahl. Weiters sollte der Verwendungszweck des neuen Serverraums weitgehend bekannt sein. Ein Unternehmen sollte sich im Klaren sein, welche Anwendungen auf den Rechnern laufen sollen, wie hoch die Verfügbarkeit sein soll und wie die Leistungsfähigkeit des Systems gestaltet werden soll.

2. Geeigneten Serverraum-Standort wählen

Ein Serverraum stellt in einem Unternehmen immer einen Bereich dar, der besonders geschützt werden muss. Ein eigener Brandschutzbereich sollte hier die Mindestanforderung an Sicherheitsmaßnahmen darstellen. Eine wesentlich optimalere Lösung wäre jedoch ein völlig eigenständiges Gebäude oder ein autarker Container, um den Serverraum vom Rest des Unternehmens abzuschotten. Ganz allgemein aber sollten aber bei jeder Lösungsmöglichkeit die Umgebung und die Gefahren, die sich daraus ergeben abgewogen werden, um einen bestmöglichen Standort für ein neues Rechenzentrum zu finden.

3. Wachstum und Skalierbarkeit im RZ nicht vergessen

Bei der Errichtung eines Rechenzentrums sollte der Faktor Skalierbarkeit ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Die Anforderungen an die IT eines Unternehmens werden in der Zukunft zwangsläufig weiter steigen. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr neues Serversystem erweiterbar ist, damit Sie bei Bedarf die Leistung der Server aufstocken können und eine weitere Neuanschaffung vermeiden.

4. Auf zuverlässige Stromversorgung achten

Serverräume und Rechenzentren erfüllen meist eine Aufgabe, bei der hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit unabdingbar sind. Deshalb sollte das IT-System über angepasste Stromkreise verfügen, die getrennt von anderen Anlagen agieren, um es vor Unregelmäßigkeiten in der Stromversorgung zu schützen. Ist dies nicht möglich, sollten zumindest Steckdosenleisten mit Spannungsfilter eingesetzt werden. Im Fall eines Stromausfalls ist außerdem für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zu sorgen. Die Anschaffung eines USV-Systems, das die Rechner im Ernstfall zumindest so lange erhalten kann, bis sie heruntergefahren sind, stellt eine absolute Notwendigkeit dar, um Datensicherheit zu gewährleisten. Sind langfristige Energieengpässe ebenfalls nicht tolerierbar, kann auch der Einsatz eines Notstromaggregats eine sinnvolle Maßnahme darstellen, um die Systeme aufrecht zu erhalten.

5. IT Doppelböden für bessere Verkabelung

Doppelböden sind ein absolutes Muss bei neuen Serverkonfigurationen. Durch sie können in einem Hohlraum im Boden Verkabelungen versteckt werden, was zu besserer Organisation und höherer Sicherheit führt.

6. Notwendige IT Brandschutzmaßnahmen

Ein Serverraum muss zu jeder Zeit vor Hitze, Brand und Feuer gesichert sein, um die Daten zu schützen. Falls der raumeigene Luftaustausch nicht ausreicht, sind daher Klimaanlagen zu installieren, die diesen Prozess übernehmen. Auch Rauch- und Brandmeldeanlagen sowie Feuerlöscher stellen eine Notwendigkeit dar, um Brandfälle so früh wie möglich zu erkennen und reagieren zu können.Für den Ernstfall kann zudem eine automatische Löschanlage eine sinnvolle Investition sein, um eine teure Neu-Investition  zu verhindern.

7. Weiterer Umgebungsschutz im Serverraum

IT-Serverraum Anlagen sollten weiters auch vor Wasser geschützt werden. Speziell bei den Fenstern sollte stets darauf geachtet werden, dass diese absolut Flüssigkeitsdicht sind, insbesondere was Regen betrifft. Auch wasserführende Leitungen sollten in einem Serverraum nicht vorhanden sein. Neben Wasserschutz stellt Einbruchsschutz ebenfalls eine wichtige Sicherheitsmaßnahme dar. Ein Serverraum sollte stets verschlossen und unbeschildert sein, damit mögliche Einbrecher die entsprechenden Räume nicht so schnell entdecken können. Zudem sollten Türen, Fenster und andere Eingänge auch zeitintensiveren Einbruchsmethoden standhalten und mit Sicherheitsglas, Gitter oder anderen Maßnahmen gesichert sein.

8. Videoüberwachung und Dokumentation

Überwachungskameras im Eingangsbereich des Serverraums und eine zusätzliche Dokumentation darüber, wann wer anwesend war, garantieren mehr Gewissheit darüber, was in den IT-Räumen abläuft.

9. Zutrittsberechtigungen festlegen

Um unberechtigte Zutritte bereits im Vorhinein zu verhindern sollte ein genaues Berechtigungskonzept für den Serverraum festgelegt werden, in dem festgehalten wird, welche Personen Zutritt zu den Serveranlagen besitzen. Die Umsetzung dieses Konzept kann dann mithilfe von speziellen Schlüsseln, Chipkarten sowie Hand- oder Fingerscanner erfolgen. Hierbei sollte nicht vergessen werden, festzulegen, was passiert, wenn ein Zutrittsschlüssel verloren geht.

10. Alternative Finanzierungsmodelle

Bei speziellen Anforderungen können alternative Finanzierungsmodelle oftmals rentabler sein als der konventionelle Serverkauf. Als Beispiele sind zum Beispiel Leasing- oder Mietoptionen zu nennen. Auch ein Cloud-Server könnte eine geeignete Option darstellen. Bevor also eine endgültige Entscheidung für einen neuen Serverraum gefällt wird, sollten zuerst alle Möglichkeiten abgewogen werden.

Sie möchten selbst ein Serverraum-Projekt umsetzen?

Wir von EPS unterstützen Sie ab der Serverraum Planung, über die Installation und Umsetzung bis hin zur Wartung Ihres Rechenzentrums. Wir sind Generalunternehmer für zuverlässige Stromversorgungslösungen und kümmern uns um Ihr komplettes Rechenzentrum. Kontaktieren Sie uns via Email oder Telefon und wir finden die optimale Lösung für Ihre Anforderungen.

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